Donnerstag, 23. Juni 2022

TABOULEH 2.0


Wieder mal mein Kochbuch „Pismek, kochen auf türkisch“ zur Hand genommen. Darin finde ich jedes Mal fast auf Anhieb ein Rezept, das ich dann sofort nachkoche. Diesmal fiel die Wahl auf Kısır- eine Art türkische Tabouleh. Besonders fein finde ich die Fischstückchen drin (mir schmeckt es noch besser, als meine Tabouleh, die ich  hier vor ein paar Jahren gebloggt habe).

Kısır
Für 2 Personen

400 g Lachsfilet
180 g Bulgur
250 ml kochendes Wasser (K: Hühnersuppe)
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Tomatenmark
1 EL türkische Pfefferpaste
1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Chiliflocken
3 Tomaten, gehackt
2 sehr kleine Gurken, ungeschält, entkernt, gehackt
1 EL Granatapfelsirup
Saft einer halben Zitrone
Petersilie und Minze, gehackt

Die Lachsfilets mit Olivenöl einreiben. In einer Grillpfanne auf beiden Seiten jeweils etwa eineinhalb bis zwei Minuten scharf anbraten, sodass der Lachs innen noch rosa und etwas glasig bleibt. Vom Herd nehmen, auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Auf einem Teller auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. In Stücken zerzupfen und beiseite stellen.


Den Bulger in eine große Schüssel geben. Mit kochendem Wasser (oder Suppe) übergießen und etwa 15 Minuten quellen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.


In der Zwischenzeit in einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin schmoren, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Tomatenmark, Pfefferpaste, Kreuzkümmel und Chiliflocken zufügen und mitbraten, bis alles aromatisch duftet. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und unter den gequollenen Bulgur mischen. Tomaten, Gurken, Granatapfelsirup und Zitronensaft ebenfalls zufügen und abschmecken. Petersilie und Minze untermengen. Die Fischstücke vorsichtig unterheben und sofort servieren.

Sonntag, 17. Oktober 2021

BLACK & WHITE


Unser Herbsturlaub hat uns heuer in die Marken, die Toskana, Ligurien und ins Friaul geführt. Wir haben einige interessante Gerichte kennengelernt. In Bagno Vignoni beispielsweise, in der Osteria Porcellum. Dort bestellte sich der Mitkoch Spaghetti Mancini all’aglio nero, acciughe e stracciatella di bufala. Die haben wir gestern nachgekocht. Sehr gelungen, die Pasta hat wie ihr Vorbild echt hervorragend geschmeckt - Umami pur sozusagen.

Spaghetti Mancini
für 2 verfressene Personen

8 Sardellenfilets
10 Zehen schwarzer Knoblauch
200 ml Hühnersuppe
etwas Chilipulver
1 Kugel Burrata
insgesamt ca. 100 g Butter
250 g Bigoli, Pici oder Spaghetti
1 EL Bonitoflocken

Die Sardellenfilets fein hacken und in in einer kleinen Pfanne in Butter schmelzen lassen (Man könnte eventuell auch mehr Sardellenfilets nehmen, das muss man probieren - es kommt auf ihre Salzigkeit an). Die Knoblauchzehen, Chilipulver und die Suppe zufügen und einige Minuten köcheln lassen. Pürieren und weiter einkochen, damit die Sauce nicht mehr allzu flüssig, sondern eher cremig ist. Mit Butter montieren, abschmecken. Die Burrata ebenfalls pürieren.

Die Nudeln al dente kochen, abgießen. In einer großen Pfanne Butter zerlassen. Die Nudeln darin zusammen mit der Sardellen-Knoblauch-Sauce einige Minuten schwenken. Auf einem tiefen Teller mit einem Klecks Burrata und einigen Bonitoflocken anrichten.





Sonntag, 10. Oktober 2021

KLAUSI-KUCHEN

Wie der Klausi-Kuchen zu seinem Namen kam, bleibt ein Geheimnis. Verraten wird aber, dass er außerordentlich gut und flauschig schmeckt und nach dem Bottom-up-Prinzip funktioniert. Die Zutaten wechseln während des Backens ihre Lage, das Unterste wird zuoberst gekehrt.

Klausi-Kuchen
für eine Springform, Duchmesser 26 Zentimeter

Teig:
150g Mehl
140 g Zucker
150 g weiche Butter
3 Eier
2 Pkg.Vanillezucker
2 Pkg. Backpulver

Belag:
500 g Topfen
3 Eier
140 g Zucker
150 weiche Butter
1 Bio-Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
 

Das Backrohr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Dann die Eier und die restlichen Zutaten einrühren und die Masse in eine gebutterte und bemehlte Springform füllen. Auch für den Belag Zucker und Butter schaumig rühren und dann die restlichen Zutaten untermengen.

Den Topfen-Belag auf dem Teig verteilen. Den Kuchen für rund 70 Minuten backen. Während des Backens wandert die schwerere Topfenmasse nach unten und ist dann, weil der Kuchen zum Servieren gestürzt wird, wieder oben.

Mit Staubzucker bestreut zum Nachmittagskaffee servieren. Wenn man ihn noch lauwarm isst, ist er total flauschig.



Mittwoch, 29. September 2021

ZITRONENKUCHEN OHNE SCHNICKSCHNACK ...

Ja, ich koche noch. Aber meine Interessen haben sich doch eher in eine andere Richtung entwickelt. Ich beschäftige mich mit großer Begeisterung mit Collagen (wer will, kann mich gerne auf Instagram besuchen: @wouldyoubesokindasto).

Zukünftig werde ich wieder ab und zu ein Rezept einstellen, allerdings ohne Begleittext und Schnickschnack drumherum, deswegen aber nicht weniger sorgfältig.

Zitronenkuchen
für eine Kastenform

4 Eier
270 g Backzucker

125 g Crème fraîche

215 g Mehl
5 g Backpulver

Abrieb von 4 Zitronen

1 g Salz

90 g Butter


Sirup:
80 g Wasser

30 g Zitronensaft, frisch gepresst

40 g Zucker


Glasur
115 g Staubzucker

30 g Zitronensaft, frisch gepresst


Kastenform mit etwas flüssiger Butter bepinseln und mit Backpapier auskleiden. Die Schale von vier Zitronen fein abreiben. Mehl mit Backpulver mischen. Butter erwärmen, sie sollte flüssig aber nicht heiß sein. Für den Sirup Wasser, Zucker und Zitronensaft aufkochen und danach abkühlen lassen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eier und Zucker in der Küchenmaschine cremig rühren, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat und die Masse heller geworden ist. Danach Crème fraîche, Zitronenabrieb, Salz und das Mehl mit dem Backpulver dazugeben und kurz weiter rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Zuletzt die flüssige Butter zugeben und wieder zu einer homogenen Masse verrühren.

Die Zitronenkuchen-Masse gleichmäßig in die Backform füllen und in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene auf einem Rost geben. Nach 15 Minuten die Backform aus dem Ofen nehmen und mit einem in flüssige Butter getauchten Messer einmal der Länge nach mittig durch den Teig schneiden. Die Backform zurück in den Ofen geben und für weitere etwa 35 Minuten backen. Die Gesamtbackzeit beträgt ca. 50 bis 55 Minuten (Stäbchentest machen!).

Zitronenkuchen aus dem Ofen nehmen, einige Minuten überkühlen lassen und mit einem Pinsel den erkalteten Sirup gleichmäßig auf dem ganzen Kuchen verteilen.


Ofen auf 200 Grad aufheizen.
 Für die Glasur Staubzucker mit Zitronensaft verrühren, über einem Kuchenrost auf dem Zitronenkuchen verteilen und abfließen lassen. Danach für ca. zwei bis drei Minuten in den heißen Ofen geben. Zitronenkuchen aus dem Backofen nehmen, kurz abkühlen lassen und eventuell vor dem Servieren mit feinem Zitronenabrieb bestreuen. Dieser Kuchen schmeckt ausnahmsweise nicht lauwarm am besten, sondern am nächsten Tag.

Quelle: https://www.lapaticesse.com