Und zwar Wild im wahrsten Sinn des Wortes: Eine Palatschinkentorte mit einer Füllung aus Wildfleisch und Gemüse. Wie ich schon mal erwähnt habe: Ich brauche Platz in der Tiefkühltruhe, der nächste Maibock kommt in Kürze! Das Rezept stammt vom Restaurant Bachler in Kärnten, und weil die Gelegenheit so günstig ist, habe ich es sofort umgesetzt.
Wildpalatschinkentorte
für 4 Personen
400 g Wild-Kleinfleisch, geputzt
5 EL sehr kleine Karottenwürferl
5 EL sehr kleine Selleriewürferl
2 Stück gekochte Erdäpfel,
eventuell etwas Suppe
2 EL Sauerrahm
Butterschmalz
Pfeffer, Salz,
Majoran, Thymian, Lorbeer, Wacholder
Das Wildfleisch faschieren. In einer Pfanne gut anbraten. Gemüsewürferl und Gewürze zugeben und weich schmoren lassen. Falls nötig, mit ganz wenig Suppe aufgießen. Die noch heißen, gekochten Erdäpfel passieren, zum Fleisch geben und mit Sauerrahm streichfähig machen.
Palatschinkenteig:
125 g glattes Mehl
2 Eier
250 ml Milch
Salz
Öl oder Butter zum Herausbacken
Überguss:
3 Eier
125 ml Milch
etwas Salz
Das Mehl mit den Eiern in eine Schüssel geben, salzen, die Milch draufleeren. Den Teig mit einem Schneebesen glattrühren, etwas rasten lassen. Sechs bis sieben Palatschinken herstellen.
In einer runden, feuerfesten Form Palatschinken und Farce turmförmig aufschichten. Milch mit Ei verquirlen, etwas salzen und über den Palatschinketurm gießen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ungefähr 20 Minuten backen. Tortenförmig aufschneiden. Mit einem Rote-Rüben-Salat servieren.
Tipp der Küchenschabe: Nicht in einer (undichten) Springform backen! Ich hatte mich für eine Springform entschieden, weil so die Palatschinkentorte nach dem Backen leichter zu schneiden ist. Meine Form war aber nicht ganz dicht und so ist während des Backens ein Teil des Übergusses in den Ofen getropft. Das war einerseits schade, weil ein Teil des feinen Ei-Übergusses fehlte, andererseits schade, weil der Mitkoch dann viel Arbeit beim Putzen des Backrohrs hatte ...
Dienstag, 15. Mai 2012
Sonntag, 13. Mai 2012
PIZZARIA LA MARE ...
Ein schönes Schild! Vielleicht nicht ganz vertrauenserweckend: Der Pizzeria-Betreiber ist entweder kein Italiener (okay, auch andere Nationalitäten machen gute Pizza) oder er kümmert sich einfach nicht sehr um das "Drumherum" für sein Lokal (ich nehme mal an und hoffe, weil er so mit Pizzabacken beschäftigt ist).
Ich bin schon neugierig, wie die Speisekarte dort aussieht. Meine Neugierde wird mir ohnehin keine Ruhe lassen, ich muss also irgendwann mal dort hin. Und dann wünsche ich mir, dass die Pizza dort besser ist als die Rechtschreibung des Schilderherstellers ...
Vorerst aber eine Eigenbau-Pizza. Ganz besonders möchte ich auf meine neueste "Erfindung", die Mischung aus kleingehackten Oliven, Kapern, Zitronensaft, Olivenöl und Salz hinweisen, die auf die belegte Pizza kommt. Sie verleiht der Pizza, gemeinsam mit den Sardinen, einen total feinen, würzigen Geschmack. Sie hat hat das Zeug zur absoluten Lieblingspizza!
Pizza mit Sardinen, Ofentomaten und Oliven-Kapern-Zitronen-Öl
1 Pizzateig nach diesem Rezept
2 Dosen Sardinen, abgetropft (Küchenschabe: Rizzoli, das sind diese italienischen, mit den kleinen Zwergen auf der Packung)
2 Packungen Mozzarella (Käse in Scheiben geschnitten und gut abgetropft!)
ofengeröstete Tomatensauce oder Tomatensauce aus dem Glas
1 Handvoll schwarze Oliven, klein gehackt
1 EL Salzkapern, gewaschen und gehackt
Saft einer halben Zitrone
ca. 30 ml Olivenöl extra vergine
1 gehäufter TL Salz
1/2 TL getrockneter Oregano
Backrohr auf 250 Grad vorheizen. Gehackte Oliven, Kapern, Zitronensaft, Oregano, Salz und Olivenöl in einem Schüsserl gut miteinander vermischen.
Den Teig auf Backblechgröße ausrollen, den Rand etwas dicker formen. Dünn (sonst wird die Pizza matschig) mit Tomatensauce bestreichen. Die abgetropften Mozzarellascheiben darauf verteilen. Die Sardinen in kleinen Stückchen auf den Teig legen. Zum Schluss alles großzügig mit der Oliven-Kapern-Mischung bepinseln. Im vorgeheizten Backrohr 15 bis 20 Minuten backen.
Nach Tagen der Schlemmerei ist dieses unkomplizierte Essen gerade richtig.
Einen letzten Barcelona-Beitrag bereite ich gerade vor, ich sortiere die Fotos, ordne die eingekauften Schätze und überlege schon, was ich damit anstellen könnte ...
Freitag, 11. Mai 2012
SCHLECHT FÜR DIE FIGUR ...
So viel ist sicher: Ein längerer Barcelona-Urlaub würde unweigerlich zu einer gewaltigen Gewichtszunahme führen. Da bin ich fast froh, nur vier Tage hier zu verbringen. Nicht nur, dass es an jeder Ecke Tapas, Pintxos, Ensaimadas und Xuxos de Crema gibt. Wir werden auch von unseren Freunden bekocht, als ob wir tagelang nichts gegessen hätten. Selbst eingelegte Fische, einmal mit Gemüse und Chili, einmal mit Porree. Würste und Schinken. Spinattäschchen, paniertes Kitz. Sensationelles Secreto und Pluma vom iberischen Schwein, kurzgebraten, unglaublich fein im Geschmack. Dazu Kartoffeln und Pimientos del piquillo.
Mehr braucht die Küchenschabe wirklich nicht, um ganz zufrieden zu sein - Allenfalls noch ein Abendessen im Alkimia ...
Mehr braucht die Küchenschabe wirklich nicht, um ganz zufrieden zu sein - Allenfalls noch ein Abendessen im Alkimia ...
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| Casa Batlló |
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| Plaça Reial |
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| Tomatenessenz mit Olivenöl, Brotwürfel und Fuet (katalanische Wurst) |
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| Spargel gebraten, und Spargel mit Sauce Bearnaise, eingewickelt in Porreeblätter - ein Extragang für die krustentier-allergische Küchenschabe ... |
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| Ravioli aus Schweinsohren, gefüllt mit Botifarra, dazu Erbsen und geräucherter Fisch |
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| Eukalyptuseis, gebratener Apfel, Schokolade |
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| flauschiger Biskuit mit Kaffeekruste und Zitrone |
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| Lollipop mit weißer Schokolade und Maracujaeis-Füllung |
Dienstag, 8. Mai 2012
VOM NORDPOL NACH BARCELONA
Der Barcelona-Urlaub begann im Nordpol. Gottseidank "im" und nicht "am". Den Nachmittag vor dem Flug nach Barcelona verbrachten wir in Wien. Abendessen gingen wir, dank eines Hinweises bei Katha ins Nordpol. Ein Lokal im zweiten Wiener Gemeindebezirk mit böhmischer Küche, alten Möbeln und großformatigen Bilders des Chefs an den Wänden. Panierter Kalbskopf, Blunzenkranz gebraten und als Nachspeise ganz wunderbare böhmische Liwanzen mit Powidlmarmelade (erinnerte mich dran, dass ich unbedingt wieder mal welche machen muss).
Und jetzt einfach ein paar erste Bilder aus Barcelona:

Und jetzt einfach ein paar erste Bilder aus Barcelona:
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| In der Boqueria, dem größten Lebensmittelmarkt von Barcelona |
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| Diesen Fisch - Escorpora - gibt es heute abend ... |
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| frittierte Melanzani mit Honig |
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| Schokoboutique Bubo, die 2005 für den besten Schokokuchen der Welt ausgezeichnet wurde |
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| Zur Begrüßung gab es Verat en Escabetx auf der Terrasse unserer Freunde, dazu ein Glas Sherry |

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